Better World | Das Unbehagen an Wachstum | 11. Internationale Etikettenkonferenz

Auf einem begrenzten Planeten kann es kein unbegrenztes Wachstum geben, von dieser Einsicht geht die Postwachstumsbewegung aus. Die Frage lautet nicht, ob wir uns vom Wachstum verabschieden wollen, sondern wie der Abschied vonstattengehen soll: geplant oder erzwungen, »by design« oder »by desaster«. Ein grundlegender Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft ist gefragt.

Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat die allgemeine Wachstums euphorie kaum erschüttert. Und nicht nur das, die Steigerung des Wirtschafts wachstums gilt in der Krise sogar noch als Patentrezept für deren Lösung. Von Arbeitslosigkeit und Armut über die Verschuldung von Staaten und Privathaushalten bis hin zur Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen sowie der Entwicklung neuer Technologien: Ohne Wachstum lassen sich angeblich keine gesellschaftlichen Fortschritte erzielen. In der Wachstumsfrage herrscht eine erstaunlich große Einigkeit, wie auch bei Wahlen regelmäßig deutlich wird. Während die CDU etwa zur Europawahl 2014 mit »Wachstum braucht Weitblick. Und einen stabilen Euro« warb, plädierte die SPD für »Ein Europa des Wachstums. Nicht des Stillstands«.

Ohne Wachstum herrscht Stillstand – eine Horrorvision, die nicht nur die Sozialdemokratie umtreibt. Das Festhalten breiter Mehrheiten am Wachstum ist durchaus verständlich. Immerhin scheinen wesentliche Einrichtungen unserer Gesellschaft, etwa der Wohlfahrtsstaat mit seinen sozialen Sicherungssystemen, nur unter der Voraussetzung einer wachsenden Wirtschaft zu funktionieren. Staatliche Umverteilung und Sozialpolitik hängen am Tropf des Wachstums, für das auch ein Großteil der Bevölkerung seit langem aus guten Gründen ein Eigen-interesse entwickelt hat. Spätestens die desaströse Lage in Griechenland, dessen Wirtschaftsleistung nach der Krise 2009 um mehr als ein Viertel schrumpfte, hat der Welt vorgeführt, was es heißt, wenn die negative Utopie einer Wachstumsgesellschaft, die nicht mehr wächst, Wirklichkeit wird. Wo alles auf Wachstum ausgelegt ist – sprich: im Kapitalismus mit seinen Verwertungs- und Profitzwängen –, führt ein rückläufiges oder ganz ausbleibendes Wachstum unausweichlich zu ökonomischen Krisen und sozialen Konflikten.

Einerseits. Andererseits wird jedoch zunehmend offensichtlich: Ein bloßes »Weiter so« auf dem Weg des Wachstums wird es nicht mehr lange geben können. Die gesellschaftliche und politische Fixierung auf immer neue Zuwachsraten blockiert mitunter die Erkenntnis, dass 2 Prozent BIP-Wachstum im Jahr 2015 eben nicht das Gleiche ist wie 2 Prozent Wachstum vor einigen Jahrzehnten, als das globale BIP-Volumen noch einen Bruchteil des heutigen ausmachte. In absoluten Größen betrachtet, bestehen zwischen den gleichen prozentualen Steigerungsraten von heute und damals gewaltige Unterschiede. Nur wenn wir uns das vergegenwärtigen, können wir ermessen, welch ungeheure Mengen an Ressourcen verbraucht werden, wie viel Arbeit geleistet wird und wie viel Ausbeutung stattfindet, um den globalen Wachstumsmotor in Gang zu halten.

Die fossilen Rohstoffe gehen zur Neige; das herkömmliche Wirtschaften zerstört die Umwelt; in den frühindustrialisierten Ländern gehen die Wachstumsraten im Mittel seit Jahrzehnten zurück; und weltweit verschärfen sich die Ungleichheiten – von solchen Tatsachen aber hat sich der Kapitalismus freilich noch nie irritieren lassen.

Doch auf einem begrenzten Planeten kann es kein unbegrenztes Wachstum geben, von dieser Einsicht geht die Postwachstumsbewegung aus. Die Frage lautet nicht, ob wir uns vom Wachstum verabschieden wollen, sondern wie der Abschied vonstattengehen soll: geplant oder erzwungen, »by design« oder »by desaster«. Ein grundlegender Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft ist gefragt.

Nur wenn es gelingt, Wohlfahrt und sozialen Fortschritt von den Zwängen der Kapitalakkumulation zu entkoppeln, ist ein selbstbestimmter Verzicht auf Wachstum möglich.

Die 11. Internationale Etikettenkonferenz widmet sich diesem Thema unter dem Motto: BETTER WORLD.

 

Zell am See | Austria | 16.-18. März 2016

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Quellen: Atlas der Globalisierung | Le Monde Diplomatique 2016

TOPIC 3 | Better collaboration between the entire value chain for healthier bottom lines | International Label Conference 2016

 

Here’s a deceptively simple question: What company brought you the iPhone?

If you said Apple you’re correct, of course — but that answer fails to account for the highly collaborative process required to produce a game-changing gadget. In reality, that phone in your pocket would not have gotten there were it not for dozens, if not hundreds, of collaborations between the tech giant and its partners around the world.

The ability to take the long view rather than fixate on short-term objectives may mark the difference between sturdy and shaky collaborations. And that difference may make all the difference when it comes to innovation.

Trust, after all, is essential in any business arrangement, but a genuine spirit of togetherness in a small group – even among companies whose strategic interests may at times conflict – is a different thing altogether, and can pay huge dividends.

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Better Entrepreneurship | 11th International Label Conference 2016

Where are the heroes of our future?

The psychology of entrepreneurship can be better understood by comparing it to the hero‘s adventure in mythology because myths are often seen as symbolic representations of the psyche. The hero and the entrepreneur are found to be similar in their respective adventures, a three-part sequence of separation from the community, initiation into new creative powers and a return to the community with a boon for his fellow citizens. Both are creative, curious, energetic risk-takers who are guided by mentors. Entrepreneurship can be seen as a manifestation of a universal human psychological condition, the desire for individual creativity.

 Where are the heroes of our future? Economy needs creativity and creativity needs freedom.

 

Wo sind die Helden unserer Zukunft?

Man versteht die Psychologie des Unternehmertums besser, wenn man sie mit dem Abenteuer von Helden in der Mythologie vergleicht, denn Mythen sind häufig als symbolische Darstellungen der Psyche zu verstehen. In Bezug auf ihre Abenteuer besteht zwischen Helden und Unternehmern eine gewisse Ähnlichkeit. Die Abfolge besteht jeweils aus drei Teilen: die Trennung von der Gemeinschaft, die Entwicklung neuer schöpferischer Kräfte und die Rückkehr in die Gemeinschaft mit einer Belohnung für ihre Mitbürger. Bei beiden handelt es sich um kreative, neugierige und tatkräftige Hasardeure, die von einem Mentor angeleitet werden. Das Unternehmertum lässt sich als Manifestation eines universellen psychologischen Zustands des Menschen, den Wunsch nach individueller Kreativität, betrachten.

 Wo sind die Helden unserer Zukunft? Die Wirtschaft braucht Kreativität, und Kreativität erfordert Freiheit.

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HOW TO GET “JUST BETTER”?

We all try every day to deliver brilliant performances, develop new markets, launch innovations on the market and increase sales. An unstoppable and inescapable drive. Always striving for more. Things should get better and suddenly we find ourselves in an optimisation spiral. Get better – in a world full of smaller items that grow in complexity with every innovative step. Major challenges are confronting the industry today: increasingly shorter innovation cycles, greater flexibility, scarcer resources and fiercer competition. This means that, in order to remain fit for the future, companies need to boost their productivity while at the same time using fewer resources.

For a long time, the industrial world was very clearly structured. Companies were able to depend on the principles of ‘cost advantages in production due to size and volume’ and ‘cost synergies with a broad portfolio of products’. This situation has undergone a fundamental change as globalisation has progressed, resources become increasingly scarce and major technological advances are made. Companies are required to produce more quickly, with a higher quality and at a lower price, as well as to act in a more forward-looking way. Value added chains today extend beyond the confines of a single location or company, past country borders and across time zones.

This heightened level of dynamism on international markets is driving a phenomenon familiar to group companies and organisations even more: simultaneous cooperation and competition between organisations. Organisations are increasingly finding themselves both competing with each other, e.g. for resources or customers, while at the same time having to cooperate with each other, e.g. when carrying out a joint, large-scale project. This is increasing the complexity of relationships between organisations. Up to now, the focus of organisational science has primarily been on analysing the dynamics within individual companies. This focus is now shifting more to issues relating to the coordination and linking of several organisations. It will only be possible to manage this trend by adopting a strategic ‘coopetition’ approach.

All the while, this paradigm shift asks big questions of entrepreneurs that are fearless, ready to take risks and lead the way. Companies of the future will need strong personalities and clear standpoints that will also need to be communicated. Many have lost touch with their core. They need to rediscover it. The question now is not if you should adapt or get involved, but how. Where will the optimisation spiral take us? And how can you just get better?

Demographics & Key Facts

  • 16 Speakers from worldwide leading FMCG companies of 4 continents
  • 6 Speakers from renowned international organizations
  • 250 participants from more than 25 nations
  • For the 2014 conference season, 92% of participants rated the meeting quality “Excellent” or “Very Good” in a survey completed by approximately 80% of all attendees
  • Meet the entire supply chain of the fast moving consumers goods industry
  • Brand owners, designers, printers, converters, machinery & equipment, varnish, glue & colour producers, opinion leaders

 

Why You should participate?

  • There are many reasons why to participate in the International Label Conference
  • Our conference offers unparalleled networking opportunities with peers worldwide, groundbreaking insights from keynote speakers, international perspectives on management and consumers goods packaging trends, and a showcase of innovative resources. The conference is the place to uncover the big ideas that will propel your business to the next level
  • There is no other event like the international label conference, where the FMCG community unites to discuss essential topics ranging from management to technology, and supply chain management to collaborations.

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Better World |International Label Conference 2016

Unsere Welt verändert sich schnell und es ist an der Zeit, auf eine neue Art und Weise über uns selbst, einander und die Welt, in der wir leben,  nachzudenken. Wir glauben, eine Verantwortungspflicht und eine Wahl zu haben.

Wir können entweder beschließen, zusammenzuarbeiten und einander zu helfen, oder zulassen, dass die Leitlinien unserer Gesellschaft auf Egoismus und schlechter Stimmung aufgebaut sind. Wir sind nicht dieser Ansicht.

Der Auf- und Ausbau eines Unternehmens ist nicht nur eine Frage des Geldverdienens. Natürlich ist es auch wichtig, Geld zu verdienen, aber das ist nur ein Teil eines viel größeren Gesamtbildes. In einer Welt voll von Ungewissheit, nicht nachvollziehbaren Führungssystemen, globalem Wirtschaftsdruck, Arbeitslosigkeit und schwindenden Ressourcen liegt es nicht nur an den Regierungen, die Probleme unserer Welt zu lösen.

Unternehmen (und wir als Individuen) müssen sich zunehmend dieser Herausforderung stellen und ebenfalls dazu beitragen, die Probleme der Gesellschaft und unseres Planeten zu lösen. Ob wir wollen oder nicht, es geht uns alle an, die wir alle zusammen auf dieser erbsengroßen Welt in einem riesigen Universum leben. Zumindest im Moment können wir nirgendwo anders leben oder hingehen außer hier. Entweder arbeiten wir zusammen, um unser Land und unsere Welt lebenswert und nachhaltig zu gestalten sowie künftige Generationen aufzuziehen, oder wir werden letztendlich alle den Bach hinuntergehen, bis die Welt, wie wir sie  kennen, aufhört zu existieren.

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powered by Brigl & Bergmeister

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11th International Label Conference from 16.- 18. March 2016 in Zell am See | Austria

Do you know something really cool happening in the consumer packaged goods industry right now? Is there a person or process that has blown your mind recently with ist innovation and positive impact on the business? Now is your chance to recognize them!

Do you know something really cool happening in the consumer packaged goods industry right now? Is there a person or process that has blown your mind recently with ist innovation and positive impact on the business? Now is your chance to recognize them!

Leading brand owners, packaging manufacturers, converters and Designers, key industry stakeholders and more will be in picturesque Zell am See from 16th to 18th March 2016 to share their experiences, research and case studies about how they are creating profitable, innovative and sustainable products, packaging and supply chains.

No matter where you are in the supply chain – from feedstock and material suppliers to converters, brand owners and other end users – the 11th International Label Conference 2016 will give you the opportunity to discuss, network, learn and debate the opportunities, technologies and challenges facing the industry now and in the future.